[VeganFoMo #4] Septemberkürbis-Bento| Vegalina 2 go

Hallo ihr Lieben,

schon Tag 4 des VeganMoFo’s und ich komme immer mehr in diese tägliche Routine des Schreibens hinein. Wenn das so weiter geht, werde ich mir ernsthaft überlegen, von meinem WordPress-Blog auf eine selbstgehostete Version umzusteigen. Die Vorteile liegen ja auf der Hand. Das Problem dabei ist nur, dass ich was Informatik und Technik anbelangt eine absolute Niete bin. Vor allem der Umzug bereitet mir Kopfzerbrechen. Aber  das sind nur einige Gedanken, die mir momentan durch den Kopf herumschwirren.

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Rezept: Vegalina 2 go | Surprise

Hallo ihr Lieben,

Wie ihr vielleicht schon wisst, hat die Schule letzte Woche wieder angefangen und ich esse wieder regelmässig ausser Hause. Aus diesem Grund stelle ich euch heute mein erstes Bento, einer japanisch inspirierten Lunchbox, (zu gegebener Zeit werde ich darüber genaueres schreiben), vor. Dieser Post ist gleichzeigtig aber auch ein Beitrag zur 30. Ausgabe von der Mittwochsbox, die sich LeckerMone ausgedacht hat. Das Thema dieser Woche war: Surprise. Deshalb gab es bei mir heute Mittag Tangyuan (chin. 汤圆). Das sind Bällchen aus Klebreismehl (gefüllt oder nicht), die in China typischerweise am Laternenfest, das das chinesische Neujahr abschliesst, gegessen. Ausserdem sind sie aufgrund ihrer klebrigen Konsistenz nur bedingt Bentotauglich. (Eigentlich werden sie mit einer „Suppe“ zusammen serviert.) Da ich sie aber schon lange einmal machen wollte, habe ich mich trotzdem mal daran versucht. Weil man nie wissen kann aus was die Füllung besteht und ich mich heute  gestern das erste Mal daran versucht habe, ist es also in doppelter Hinsicht eine Überraschung 😉 Dazu gab es Edamame (junge Sojabohnen), Karotten, Tomaten,Brunnenkresse und Kopfsalat. Das Bild wurde in aller Eile (und mit nicht vorhandenem Licht) vor der Schule gemacht, also habt Mitleid mit mir 😉 Das ist der Nachteil wenn es Abends schon so früh dunkel wird. So – Jetzt aber genug um den heissen Brei herumgeredet, hier das Menu:

Bento-Tangyuan 1

Und hier noch einmal im Überblick (Mir ist allerdings rätselhaft, wo bloss das „E“ von Surprise geblieben ist? )

Tangyuan 2

Die Tangyuan sind super einfach und schnell zubereitet. Allerdings bin ich der Meinung, dass sie für den Westeuropäischen Gaumen etwas gewöhnungsbedürftig sind. Aber lasst euch überraschen 😉

Zutaten (ungefähr):

6-8 EL Klebreismehl
1-2 El Zucker oder andere Süssungsmittel (hier habe ich Birkenzucker verwendet)
2 TL Agavendicksaft oder z.B Ahornsirup
Wasser
Adzukibohnenpaste (lässt sich auch ganz leicht selbst herstellen, indem man die Bohnen kocht und unter Beigabe von Zucker und Flüssigkeit mixt. Das lässt sich gefroren bis zu 6 Wochen halten.)
Wer möchte kann die Tangyuan noch mit schwarzem Sesam bestreuen

Zubereitung:

1. Klebreismehl, Zucker, Agavendicksaft und Wasser in einer Schüssel vermengen bis der Teig eine Konsistenz von Knetmasse erreicht hat (Er sollte formbar aber nicht zu trocken sein)
2. Etwas Teig nehmen und mit der Adzukibohnenpaste füllen.
3. In einen Topf mit kochendem Wasser geben und kochen. Wenn sie an der Oberfläche auftauchen sind sie fertig.

Da sie sehr klebrig sind, habe ich die Bällchen mit Salatblättern abgetrennt, ansonsten wird das Essen eine relativ komplizierte Angelegenheit 😉 Über den Edamame habe ich noch Salz und einige Kräuter gestreut, Karotten, Tomaten und Brunnenkresse dazugepackt … und fertig ist das Mittagessen.

Viel Spass beim Lesen und guten Appetit.