Events: Jugendsession 2013

Hallo ihr Lieben,

Heute gibt es von mir einen Post, den ich aus einem, mir unerklärlichen Grund immer wieder vor mir hergeschoben habe. Also: Wie bereits angekündigt war ich vom 14. bis 18. November an der Jugendsession in Bern. Zugeteilt wurde ich der deutschen Gruppe „Tierschutz und Tiernutzung“. Die Gruppe war kunterbunt und nicht alle schon von Anfang an so begeistert vom Thema wie ich. Letzten Endes haben wir aber etwas erarbeitet, was jeder von uns unterstützen kann.

Für diejenigen unter euch, die vielleicht nicht wissen, was das überhaupt ist, hier eine kurze Erklärung: Die Jugendsession ist eine Möglichkeit für Jugendliche aus der ganzen Schweiz (über Politik) zu diskutieren, eigene Ideen einzubringen und viele interessante Menschen kennenzulernen. Umso mehr habe ich mich natürlich gefreut, als die definitive Bestätigung eintraf.

Da die Jugendsession mittlerweile vorbei ist, möchte ich euch das Projekt unserer Gruppe vorstellen. Hier könnt ihr den genauen Wortlaut unserer Petition ansehen. Auch die anderen Resultate dieses Jahres sind da zu finden. Vereinfacht gesagt geht es dabei darum, dass Tierversuche für Kosmetik- und Pharmaprodukte (das gilt sowohl für die Inhaltsstoffe als auch für das Endprodukt) auf der Verpackung deklariert werden müssen. Diskutiert haben wir aber auch über ganz andere Ansätze, zum Beispiel einem völligen Verbot von Tierversuchen. Da dies aber nur eine Verlagerung ins Ausland bewirken würde, hat man diese Idee fallengelassen. Die jetzige Petition ist zwar  subtil, aber auf jeden Fall ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Denn seltsamerweise macht sich ein Produkt, das mit „Tierversuchen“ gekennzeichnet ist nicht sehr gut ;).

Jeder Gruppe wurden „Experten“ zur Verfügung gestellt, die uns Einblick in die Praxis geben konnten. Auch wenn einige immer wieder betonten, welch ein gutes Tierschutzgesetz man in der Schweiz doch habe 😉 Andere betonten mehrmals, bei ihnen komme nur „Schweizer Biofleisch“ auf den Tisch. Das aus dem Ausland sei schliesslich ganz böse misshandelt und verseucht. *Hust* Hier ist wohl ein Schweigen aussagekräftig genug. *Ironie aus*

Neben der Erarbeitung dieses Projektes (und vieler anderer) gab es auch noch andere Aktivitäten. So hatten wir an einem Abend die Möglichkeit mit Menschen über ihre Erfahrungen in einem bestimmten Thema zuzuhören. Anwesend waren unter anderem ein Weltreisender, ein Journalist (tätig in der Kriegsberichterstattung) und viele mehr.

Die Jugendsession war für mich eine unglaubliche Erfahrung. Ich habe so viele neue Leute kennengelernt, heftige Diskussionen miterlebt, ergreifende Reden gehört und gleichzeitig eine Petition erarbeitet, die mir sehr am Herzen liegt.

Leider habe ich heute kein Bild für euch. Trotzdem interessiert mich eure Meinung dazu.

Würdet ihr auch gerne bei einem solchen Projekt mitwirken?

Viel Spass beim Lesen und einen gemütlichen Adventsanfang.

Ankündigung: Jugendsession

Hallo ihr Lieben,

Ich habe diese Woche leider einen etwas knappen Zeitplan, da die Schule wieder angefangen hat. Nichtsdestotrotz möchte ich, wie es der Titel des heutigen Posts schon verrät, ein, wie ich finde sehr interessantes Projekt ankündigen.  Vom 14-17 November 2013 werde ich nämlich an der Jugendsession teilnehmen.

Jugendsession, was ist das?
Die Jugendsession ist ein schweizweites Projekt und stellt zurzeit die grösste politische Plattform für Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren dar. In verschiedenen Gruppen werden innerhalb dieser vier Tage Petitionen erarbeitet, die dann dem Nationalrat zur Abstimmung vorgeschlagen werden.
In diesem Jahr wurden folgende Themen ausgewählt:
Homophobie, Dienstpflicht/Wehrpflicht, Tiernutzung und Tierschutz, Vermögensverteilung & Jugend und Alkohol.
Bei der Anmeldung musste man drei Präferenzen angeben.
Wie wohl unschwer zu erraten ist habe ich als erste Wahl Tiernutzung und Tierschutz angegeben. Glücklicherweise kann ich jetzt tatsächlich dabei mitarbeiten und habe jetzt Zeit, um mir den Kopf zu zerbrechen, damit ich möglichst gute Ideen finde.

Das ist auch der Grund, weshalb ich diesen Beitrag hier schreibe, denn ich wäre sehr dankbar für jegliche Vorschläge für einfache, aber effektive Projekte. Wo kann man am besten etwas verändern und wo wäre es am nötigsten?

Wer jetzt neugierig geworden ist findet hier hier noch mehr Informationen über die Jugendsession.

Ich bin gespannt wie das genau funktioniert und freue mich darauf neue Menschen kennenzulernen. Natürlich werde ich danach noch einmal ausführlich darüber berichten.
Übrigens ist heute aufgrund meines schon erwähnten Zeitmangels kein Bild zu sehen. Hier zähle ich einfach einmal auf eure Fantasie, mit der ihr es euch ganz einfach vorstellen könnt 😉

Viel Spass beim Lesen und bis bald.